Biografie

Christa Nippe

 

Jeder Mensch sollte versuchen, durch sein Leben die Welt ein bisschen besser zu machen.

 

 

Ich wurde am 7. Mai 1949 in Berlin Reinickendorf  geboren. Fünf Tage später wurde die Berliner Blockade aufgehoben und die Bundesrepublik Deutschland gegründet. Die Eltern-Generation stand noch lange unter dem Eindruck der Kriegserlebnisse.

Die politische Entwicklung in Berlin, der Kalte Krieg, der Bau der Mauer waren ständiges Thema in der Familie. Die Teilnahme an den großen Demonstrationen in Berlin (1. Mai, 17. Juni, Kennedy-Besuch, usw.) war für uns eine Selbstverständlichkeit.

Da ich zum Abiturjahrgang 1968 gehörte, setzte ich mich natürlich mit dem Gedankengut der revoltierenden Studenten auseinander, was zu großen Auseinandersetzungen innerhalb der Familie führte.

Das Gefühl, etwas verändern zu können, hat mich bis heute begleitet.

 

 

Von 1971 bis 2009 arbeitete ich als Lehrerin (Biologie) in Berlin-Reinickendorf.

 

  • 1971 bis 1974 an  der Gustav-Freytag-Schule (Realschule )
  • 1976 bis 1977 an einer Sonderschule für Lernbehinderte (Märkisches Viertel)
  • 1977 bis 1985 an der Beckmann-Oberschule (Gesamtschule)
  • 1985 bis 2009 an der Thomas-Mann-Oberschule (Gesamtschule im Märkischen Viertel)

 

Ich habe fast immer Schüler in der Pubertät unterrichtet. Durch meine Arbeit im Märkischen Viertel habe ich sehr viel Erfahrung mit Schüler/innen aus Problem-Familien. Chancengleichheit für alle Schüler herzustellen, ist ein Ziel, für das ich mich immer mit ganzer Kraft eingesetzt habe. Das wird sicher auch nach meiner Pensionierung so bleiben.

 

1997 begann ich zu malen. Im Jahr 2000 entstand anlässlich einer Ausstellung meiner Bilder die Idee, Kinderbücher zu schreiben. Ich nahm deshalb an der Kinderbuchwerkstatt der Universität der Künste in Berlin als Gasthörerin teil.

 

2003 bis 2005 absolvierte ich ein Fernstudium mit dem Schwerpunkt Kinder- und Jugendliteratur an der Axel Anderson Akademie in Hamburg (Schule des Schreibens).

 

 

 

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